Wohnen mit Beton - Vorteile und Nachteile im Überblick

— Mit Liebe zum Detail —

Beton ist der Baustoff, der weltweit am häufigsten genutzt wird. Einzig für den privaten Hausbau schien er lange eine Außenseiterrolle zu spielen. Doch das ändert sich momentan: Der graue Baustoff ist besonders für Leute interessant, die auf modernes und futuristisches Wohnen setzen. Interior Design ohne Beton ist heutzutage undenkbar.

Aus was setzt sich Beton zusammen?

Es handelt sich hier um ein Gemisch aus verschiedenen natürlichen Materialien. In seinen Grundbestandteilen besteht er aus Sand, Kies, Zement und Wasser. Der Wasseranteil entscheidet darüber, welchen Härtegrad der graue Baustoff erreicht. Durch das Mischverhältnis aus den einzelnen Bestandteilen lassen sich zum Beispiel Tragfähigkeit, Schallschutz oder Wärmedämmung bestimmen. In einigen Betonarten werden zusätzlich noch verschiedene Fasern eingearbeitet.

Welche Betonarten gibt es?

Es gibt viele verschiedene Betonarten. Er lässt sich durch unterschiedliche Kriterien in bestimmte Gruppen einteilen. Eine gängige Methode ist die Klassifizierung nach der sogenannten Trockendichte. Hierbei handelt es sich um die Dichte, nach dem der Baustoff vollständig ausgehärtet ist:

– Leichtbeton,
– Normalbeton und
– Schwerbeton.

Bei dieser Einteilung ist einzig die Trockenrohdichte des Betons ausschlaggebend. Die Zusammensetzung aus den einzelnen Materialien oder die Betonart ist dabei unerheblich. Eine weitere Einteilung ist die nach dem Transportweg beziehungsweise der Herstellung:

– Transportbeton,
– Frischbeton und
– Fertigbeton.

Auch nach der Art der Verwendung wird der graue Baustoff eingeteilt. Das sind einige Beispiele:

– Faserbeton,
– Luftporenbeton,
– Stahlbeton,
– Selbstverdichtender Beton,
– Spritzbeton,
– Textilbeton und
– Waschbeton.

Designtrends: Möbel im Innenausbau

Im Interiorbereich beziehungsweise der Innenarchitektur ist Beton auf dem Vormarsch. Ob als Material für ganze Möbel und nur als stillvolle Akzente, das graue Naturprodukt wirkt modern und innovativ. Wer das nötige Kleingeld hat, kann Treppen, Sitzgelegenheiten, Tische oder sogar Badwannen aus diesem Material in seine Einrichtung integrieren. Doch auch der Normalverdiener muss nicht auf den futuristischen Innenausbau verzichten. Gern wird eine Betonwand als stilistische Abhebung zu den restlichen Wänden eingearbeitet. Grau ist ohnehin eine Trendfarbe und lässt sich wunderbar mit weißen Möbeln in die Innenarchitektur aufnehmen. Auch bei Einrichtungsaccessoires und Möbeln sind Akzente aus Beton eine ästhetische Angelegenheit. Gern eingesetzt wird das graue Naturmaterial in der Innenarchitektur des Bades: als Aufwertung an Waschbecken, Duschen oder Badezimmermöbelfronten.

Schuster Innenausbau – Wohnen mit Beton – Vorteile und Nachteile im Überblick

Weitere Möbel und Accessoires aus Beton:

– Hocker,
– Arbeitsplatten,
– Tische, Beistelltische,
– Bänke,
– Kamine,
– Vasen,
– Schalen,
– Kerzenhalter,
– Lampen und viele weitere Gegenstände.

Schuster Innenausbau – Wohnen mit Beton – Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile von Beton

Beton ist schon lange kein Straßen- und Industriebaustoff mehr. Die fortschrittliche architektonische Richtung, der Brutalismus, setzt ganz auf den grauen Baustoff. Sein Kennzeichen ist Futurismus mit Sichtbeton. Nicht nur dass er toll aussieht, er verfügt auch noch über einige positive Eigenschaften. Er ist vor allem eins, und zwar sicher. Bei bis zu 1000 Grad Celsius bleibt das graue Naturmaterial weitestgehend in seiner ursprünglichen Form. Damit ist es nicht brennbar, was für ein Privathaus natürlich von großem Vorteil ist. Neben dem sind keine schädlichen Dämpfe oder Gase bei einem Feuer zu befürchten. Haben Sie sich einmal für Beton entschieden, ist die Instandhaltung kein Problem. Das Baumaterial ist extrem widerstandsfähig, wetterbeständig und verfügt über eine lange Lebensdauer. In Bezug auf Wärmespeicherfähigkeit und Schalldämmung hat er ebenfalls die Nase vorn. Zwar ist ein zusätzliches Dämmen, zu mindestens bei den herkömmlichen Betonarten, notwendig, insgesamt handelt es dann aber immer noch um sehr schlanke Wände. Mit Beton wohnt es sich angenehm, durch das natürliche Temperieren ist ein bequemes Raumklima möglich. Dadurch, dass es sich bei dem Baustoff um ein flexibles Material handelt, ist nahezu jede bauliche Herausforderung möglich. Verschiedene Formen, auch ausgefallene Sachen, stellen für Ihren Innenausbau keine Schwierigkeit dar.

Nachteile von Beton

Steht der Beton einmal in seiner vollendeten Form, ist der Umgang mit ihm undramatisch. Bis das geschafft ist, kann sich das Material allerdings als etwas kompliziert herausstellen. Es erfordert hundertprozentige Exaktheit, gesetzt den Fall, dass selbst angemischt wird. Bei Fertigbauteilen ist das natürlich kein Problem. Genau arbeiten heißt, sich an die Mengenangaben beim Mischen zu halten. Nur so kann das gewünschte Ergebnis erzielt werden. Zu viel Wasser zum Beispiel verursacht eine Porenbildung und das geht auf Kosten der Stabilität. Der Prozess der Erhärtung des Baustoffs unterliegt einem chemischen Prozess. Dieser ist von außen beeinflussbar, und zwar durch die Temperatur. Bei niedrigen Temperaturen dauert das Erhärten etwas länger, bei sehr heißem Wetter kann das unter Umständen problematisch werden. Wärme sorgt dafür, dass der Beton sehr schnell trocken wird, leider geht das dann manchmal zu schnell. Hier verbirgt sich die Gefahr, dass Risse entstehen können. Wie Sie sehen, ist das Selbstanmischen nicht ganz einfach. Hier sollten Sie schon über ein paar Erfahrungen verfügen oder sich externe Hilfe ran holen. Wasser und Beton vertragen sich eigentlich, doch hier ist Vorsicht in der Küche geboten. Ein Spülbecken aus diesem Material ist nicht immer säure- oder hitzebeständig.

Wie wird Beton im Innenausbau richtig gepflegt?

Beton wirkt ursprünglich, anmutig und natürlich, das macht es zu einem spannenden Material für den Innenausbau. Es ist das Zusammenspiel aus Optik (die einmalige Struktur) und der Haptik (die raue Oberfläche), was ihn so besonders macht. Dieses Charakteristikum stellt den Bewohner allerdings auch vor ein paar Herausforderungen. Auch wenn es sich bei dem Baustoff um ein unkompliziertes Material handelt, muss es dennoch gepflegt werden. Die offene und raue Oberfläche verschmutzt ziemlich schnell, vor allem wenn es sich um ein helles Grau handelt. Leider setzt sich der Schmutz gern in den Poren ab und ist das einmal passiert, ist es gar nicht so leicht, diesen wieder zu entfernen. Der Beton wird deshalb meist schon beim Hersteller speziell behandelt, damit seine Oberfläche widerstandsfähiger ist. Hierbei handelt es sich um eine Art Versieglung, die Ihnen schlussendlich auch verrät, wie Sie das Naturmaterial am besten reinigen.

Fazit Beton im Innenausbau

Die Idee des Betons im Innenausbau ist vorwärtsgewandt. Kein Wunder, das Naturprodukt ist nicht nur robust, sondern auch ästhetisch. Bevorzugen auch Sie den kühlen, klaren und futuristischen Wohnstil, sollten Sie nicht zögern, ein paar Beton-Elemente in Ihr Haus oder in Ihre Wohnung zu integrieren.

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