Stellungnahme Projekt Sambia / Nachhaltigkeit

— Mit Liebe zum Detail —

Hallo liebe Kritiker des Projekts „Sambia“.

Uns war natürlich schon vor Erscheinen klar, dass wir mit diesem Sambia Projekt und unserem Bericht hierzu bei dem einen oder anderen Leser/in auf Kritik stoßen werden.

Uns war ebenso klar, dass wir uns in diesem Fall dieser Kritik auch stellen wollen und nicht die kritischen Beiträge einfach löschen.

Wir stimmen zu,  einen deutlichen größeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen zu haben, der über das Maß hinausgeht, welches wir verursacht hätten, wäre es ein innerdeutscher Auftrag gewesen. Wir haben uns im Vorfeld sehr ernsthafte Gedanken über diesen Umstand gemacht.

Der Holzkauf  wurde in unserem Haus mit der notwendigen Verantwortung getätigt, in dem wir nur FSC-zertifiziertes Holz verwendet haben. Hierdurch werden ein nachhaltiger und überwachter Holzeinschlag und auch der Handel gewährleistet. Die komplette Lieferkette kann zurückverfolgt werden und alle Beteiligten unterliegen strengsten gesetzlichen Vorgaben.

Die Produktion in unserer Firma, sowie das Firmengebäude unterliegen ebenfalls unserem eigenen ständigen Anspruch nach möglichst geringem ökologisch schädlichem Einfluss. So wurden die Gebäude z.B. in den letzten Jahren energetisch saniert. Der letzte, noch nicht sanierte Gebäudeteil, wird dieses Jahr abgerissen und nach modernsten Vorgaben wieder errichtet. Wir haben uns auch bewusst bisher dafür entschieden, nicht „auf der grünen Wiese“ ein neues Firmengebäude zu errichten, sondern die bestehenden zu sanieren, da wir uns nicht an dem grassierenden Flächenfraß beteiligen wollen, obwohl es hierzu genügend Möglichkeit gegeben hätte.

Bei diesen Sanierungen wurde auch in eine moderne Holzfeuerungsanlage investiert, in der wir unsere in der Produktion entstandenen brennbaren Abfälle verwerten. Diese versorgt nicht nur die eigenen Gebäude mit Wärme, sondern über Fernwärme auch noch ein benachbartes Mehrfamilienhaus. Wir schaffen es so, auf viele tausend Liter Heizöl zu verzichten.

Dem aufmerksamen Leser des Berichts ist bestimmt aufgefallen, dass wir nicht aus Sambia beauftragt wurden, sondern aus Kapstadt in Südafrika. Die Alternative wäre gewesen, hätten wir diesen Auftrag nicht ausgeführt, dass u.U. eine Firma die Türen produziert hätte, die nicht nach so hohen ökologischen und sozialen Standards produziert, wie eine schwäbische Schreinerei.

Wir schreiben diese Zeilen nicht um uns selbst zu beweihräuchern. Wir schreiben dies, weil wir denken, dass wir das allermeiste, was in unserem Einflussbereich liegt, getan haben und tun werden, um den Fußabdruck möglichst klein zu halten.

Auch stehen wir voll hinter der Aktion „Fridays for Future“ und findet es beeindruckend, was hierbei weltweit auf die Beine gestellt wurde und wird.

Am Ende unserer Stellungnahme können wir sagen: ja, wir sind stolz auf dieses Projekt und bedanken uns bei unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen in deutsche Wertarbeit und in unsere Firma. Wir denken, wir haben dieses Vertrauen zurückgegeben. Der Dank an unsere Kunden ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass hierdurch ein winziges Puzzle-Teil zur Standortsicherung Deutschland, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Steuerzahlungen an den deutschen Staat beitragen.

Die hypothetische Frage, ob wir diesen, oder einen ähnlichen Auftrag nochmal machen würden, können wir sagen: Ja, mit mindestens demselben Anspruch, mit dem wir unser Projekt Sambia umgesetzt haben.

Schuster Innenausbau

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